Das ist die Band KARL DIE GROßE. Sie kommen aus Leipzig und machen seit Jahren sehr gute, lässige, kluge und warme Musik.
Am 16. Oktober ist ihr neues Album „Was wenn keiner lacht“ erschienen, das sie über Crowdfunding finanzieren. Kann man noch prima unterstützen …
Auch sehr schön und interessant: Das Soloprojekt SUNTJE der Karl die Große-Posaunistin Antonia Hausmann.
Das ist New York auf einer Postkarte von 1925. Tatsächlich gab es damals auch schon einige Wolkenkratzer, doch die imposanten Flugapparate und das ausgeklügelte Hochbahnsystem waren noch eine Utopie. Sind es ja im Grunde bis heute.
Und hier noch ein schöner Film aus demselben Jahr. Ein niederländisches Ehepaar filmte in Midtown, Lower Manhattan, Brooklyn und auf Coney Island. Etwas bizarr der Rialto Sightseeing Bus mit Hakenkreuz (2’47), das in dieser Darstellung hier vermutlich lediglich seine eigentliche und harmlose Bedeutung als Glückssymbol indischer Religionen hatte.
Das ist Anton Weil. Er ist Schauspieler und hat seit einer Weile einen eigenen Podcast. SCHÖNER SCHEITERN heißt der, und schön ist daran nicht nur der Titel, sondern dass Antons Gespräche mit seinen Gästen (u.a. Sandra Hüller, Daniel Zillmann, Hengameh Yaghoobifarah, Louis Hofmann) weit über das Thema hinausgehen – auf ernsthafte, warme, witzige und immer wahrhaftige Weise. Es macht Spaß, zuzuhören. Und es macht Spaß, dabei zu sein.
Und hier ist das sehr schöne und lustige Showreel von Anton Weil:
Das ist Laika. Am 3. November 1957 wurde die sowjetische Straßenhündin in einem Sputnik in die Erdumlaufbahn geschossen und war damit das erste Lebewesen im Weltall. Überlebt hat sie diese Mission nicht. Doch es gibt die Legende, dass sie als Geist auf die Erde zurückgekehrt ist und seitdem durch die Straßen Moskaus streift.
Die beiden österreichischen Filmemacher Elsa Kremser und Levin Peter sind Laikas Spuren gefolgt und begleiten zwei ihrer Nachkommen buchstäblich auf Augenhöhe durch einen Alltag, den sie mit der Geschichte der sowjetischen Raumfahrt verknüpfen – einer Geschichte unendlichen Leids für Tiere, die der Forschung dienen mussten. SPACE DOGS ist ein berührender, verstörender und ungewöhnlicher Dokumentarfilm. Ab Donnerstag (24.9.) läuft er im Kino.
Das ist CATT. Sie ist Musikerin. Das erste Mal habe ich sie bei einem Livekonzert des grandiosen Niels Frevert gesehen, wo sie Trompete gespielt hat. Später habe ich erfahren, dass sie Solokünstlerin ist, und als ich dann ihre Songs zum ersten Mal gehört habe, war ich beeindruckt und berührt wie lange nicht mehr.
Vergleiche sind immer doof, man tut Musikern damit keinen Gefallen, weil man ihnen damit Einmaligkeit abspricht. Aber vielleicht so: Ich hab mich daran erinnert, wie ich das erste Mal Joni Mitchell gehört habe und es nicht fassen konnte.
Im November erscheint CATTS Album WHY,WHY. Ich glaube, das wird ein großes federleichtes und schmerzlich schönes Abenteuer …
Die Videos oben hat übrigens Michèl Martins Almeida gemacht, der hier unten wiederum an den Drums sitzt.
Das ist Wladimir Wyssozki als Hamlet. Die letzte Vorstellung am Moskauer Taganka-Theater spielte er am 18. Juli 1980. Als er eine Woche später mit nur 42 Jahren an Herzversagen starb, weinten und trauerten die Menschen, denn Wyssozki war nicht nur Schauspieler, sondern vor allem charismatischer Dichter und Sänger von Liedern, die ins Herz trafen und deren zornige Poesie der sowjetischen Regierung ein Dorn im Auge war. Wyssozki war die personifizierte Rebellion und entsprach mit seinem exzessiven, alkoholgetränkten Lebensstil so gar nicht dem Bild einer sozialistischen Persönlichkeit. Er war die sprichwörtliche Kerze, die an beiden Enden brannte.
Obwohl die Moskauer Behörden die Beerdigung wegen der gerade stattfindenen Olympischen Spiele geheimhalten wollte, verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer im Land. Hunderttausende sollen sich versammelt haben, um sich von ihrem Idol, der als Hamlet zu Grabe getragen wurde, zu verabschieden.
Das ist jetzt genau vierzig Jahre her. Hier der Trailer zu einer Doku über ihn und darunter sein Lied „Wolfsjagd“.
Das ist Salvador Dalí. Aber nur auf den ersten Blick, denn in Wirklichkeit ist es John Malkovich, der das berühmte Porträt nachstellt, das der Fotograf Philippe Halsman 1954 von dem spanischen Maler gemacht hat.
Die Idee dazu hatte der Fotograf Sandro Miller, der sich mit diesem Projekt vor jenen Fotografen verbeugen wollte, die ihn inspiriert und seine Karriere geprägt haben. Als er vor ein paar Jahren seinen langjährigen Freund John Malkovich fragte, ob er mitmachen würde, sagte dieser sofort zu. So entstand eine brillante Serie von 35 Nachbildungen ikonischer Porträts mit Malkovich in den Rollen von John Lennon, Bette Davis, Che Guevara, Ernest Hemingway, Marilyn Monroe, Andy Warhol und vielen anderen …
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