
Das ist eine Szene aus dem Video zu einem Song von Chip Taylor, für das er durch die Straßen Manhattans gegangen ist und alle möglichen Leute gebeten hat, eine Zeile des Songs zu „singen“. Wahr und gut und schön.

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Das ist eine Szene aus dem Video zu einem Song von Chip Taylor, für das er durch die Straßen Manhattans gegangen ist und alle möglichen Leute gebeten hat, eine Zeile des Songs zu „singen“. Wahr und gut und schön.

Das ist Adrien Brody in Wes Andersons Film „Darjeeling Unlimited“. Er sitzt ziemlich mittig, wie man an der gestrichelten Linie erkennen kann. Das ist kein Zufall, denn Wes Anderson liebt die Symmetrie. Nein, er scheint sogar davon besessen zu sein, wie der Querschnitt durch das filmische Werk des Regisseurs beweist. Der Schöpfer ist der südkoreanische Videokünstler kogonada, der sich gern auf liebevolle Weise der Eigenarten und Ticks von Filmemachern annimmt.
Wes Anderson wird heute 50 – auch schön mittig.
Weiterführende Informationen:
Die Filme: Darjeeling Unlimited, Tiefseetaucher, The Royal Tenenbaums, Grand Budapest Hotel, Der fantastische Mr. Fox, Moonrise Kingdom
Mini-Doku über Wes Anderson
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Eine Sekunde am Tag

Das ist Macbeth. Wie man sehen kann, ist er schon tot. Allerdings nicht tot genug, um nicht aus seinem Drama fliehen zu können und nach dem Ende seiner Tage noch ein Liebesabenteuer zu suchen und zu finden – mit ein paar Hindernissen und einem glücklichen Ende.
Mourir Auprès de Toi (To Die By Your Side) ist ein wunderbarer Stopmotion-Film von Spike Jonze.

Das ist David Lehman, ein amerikanischer Dichter aus New York. Er erzählt den Plot eines typischen französischen Film noir in zwei Minuten. Aus diesem Text hat der Filmemacher Scott Wenner einen Kurzfilm gemacht.

Foto: Benjamin Prizkuleit
Das ist Simi Will. Vor sechs Jahren hat sie (die eigentlich Marion Simon heißt und Sozialarbeiterin ist) ihre eigene Talkshow SIMI WILL erfunden. Dazu lädt sie jeweils zwei Gäste ins aus diesem Anlass immer vollbesetzte Neuköllner Valentin Stüberl ein.
Noch eine Talkshow? Nein! Diese hier ist anders, weil die Gastgeberin anders ist, und das liegt nicht nur an ihren Zöpfen, sondern vor allem an ihrer klugen und unverstellten Art, mit der sie ihre Show macht und ihr Publikum – genannt Gruppe – die Zeit vergessen lässt.
Übertragen wird das „Format für nachhaltiges Fernsehen“ bei Alex Berlin (obwohl es auch dem RBB gut zu Gesicht stünde).
Bei der letzten Sendung waren Steve Morell, Maxi Pongratz und ich dabei.
PS: Vor einiger Zeit wurde dem (ehrenamtlichen!) Team die komplette Kameraausrüstung aus dem Auto geklaut – ein nicht nur materieller Verlust. Hier kann man die Show und ihre Macher unterstützen.
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Eine Sekunde am Tag.

Das ist die Karibikinsel Santa Cruz del Islote. Sie liegt etwa zwanzig Kilometer vor der kolumbianischen Küste, ist 1,2 Hektar groß und gilt mit ihren ca. 1200 Bewohnern als die Insel mit der größten Bevölkerungsdichte (davon 65 Prozent junge Menschen).
Die Insulaner beziehen den Strom aus Solarenergie, es gibt eine Gesundheitsstation und keine Polizei, weil es so gut wie keine Kriminalität geben soll.
Die Menschen sagen, sie seien trotz ihres bescheidenen Lebens zufrieden, da sie keine großen Ausgaben haben. Magischer Realismus!

Das ist ein Schwarm aus Staren aufgenommen vom britischen Fotografen Owen Humphreys. Bis heute weiß man nicht genau, wie diese Vögel in so dichten Schwärmen fliegen können, ohne zu kollidieren. Aber das macht nichts, man kann diesem unheimlich schönen und schön unheimlichen Schauspiel auch beiwohnen, ohne mehr darüber zu wissen. Zum Beispiel in einem Film von Jan van Ijken.
Während des relativ warmen Winters 2014/2015 blieben die Stare in den Niederlanden, anstatt nach Süden zu ziehen. Das gab dem Filmemacher die Gelegenheit, eines der spektakulärsten und erstaunlichsten Naturphänomene der Welt zu filmen. Hier der Trailer.