
Eine Sekunde am Tag.

KLEBT SACHEN INS INTERNET

Eine Sekunde am Tag.

Das ist Jonas. Jonas lebt in Brooklyn und verkauft auf der Straße Regenschirme. Doch es will und will einfach nicht regnen.
THE DROUGHT (Die Dürre) ist ein berührender Kurzfilm über Sehnsucht, Einsamkeit und Loyalität.

Das ist ein Kaugummi. Ausgespuckt und plattgemacht wie die meisten seiner Artgenossen. Doch dann kommt Ben Wilson und gibt ihrem Dasein einen neuen Sinn. Große Kunst vor und nach Corona.

Das ist ein Cartoon von Rube Goldberg. Er erfand den Erfinder Professor Lucifer Gorgonzola Butts, welcher die kompliziertesten Apperaturen konstruierte, um einfachste Tätigkeiten zu verrichten. Diese wiederum inspirierten den New Yorker „Kinetik-Künstler“ Joseph Herscher dazu, selbst Maschinen zu bauen, die „so absurd und nutzlos wie möglich“ sein sollten …
In etwas größerem Format wurde eine Rube-Goldberg-Maschine im Video der amerikanischen Band OK Go nachgebaut, und zwar von der „Liga der außergewöhnlichen Nerds“ (Syynlabs).
(Der Titel des Songs THIS TOO SHALL PASS passt übrigens auch gerade sehr schön).

Eine Sekunde am Tag.

Das sind Schneeglöckchen. Ich habe sie bereits Ende Januar fotografiert, fand diese Tatsache allerdings so deprimierend, dass ich sie erst jetzt hier reinklebe.
Damit es nicht so deprimierend ist, gibt’s hier unten einen schönen Trailer vom neuen Film von Wes Anderson, auch wenn der erst im Sommer kommt. Aber dann ist ja auch gleich wieder Herbst.

Eine Sekunde am Tag.

(Foto: xenorama)
Das ist Masha Qrella. Sie ist eine Künstlerin, die es vermag, Dunkelheit und Melancholie in leuchtende Musik zu legen. Das hat sie mit ihren eigenen Songs getan, und das tut sie jetzt auch mit den Texten von Thomas Brasch. Wenn man seine Gedichte kennt, kann man sich oft nicht vorstellen, dass und wie sie vertont werden könnten. Masha hat es getan, und es „funktioniert“ nicht nur, sie gibt dieser Poesie zudem einen ganz eigenen Raum, ohne sie darin einzusperren.
WOANDERS heißt ein Abend mit diesen Songs und Räumen. Neben ihrer Band (Chris Imler und Andreas Bonkowski) sind als Gäste dabei: Tarwater, Dirk von Lowtzow, Andreas Spechtl und ich.
Im Dezember war Premiere im HAU, vier Abende ausverkauft. Im März gibt es zwei Vorstellungen in Wien. (Leider abgesagt und auf Januar oder Februar verschoben)

Das ist ein Tintenfisch. Er befindet sich in einer ziemlich unkomfortablen Lage, die er nicht überleben wird. Genauso wie die fünfundzwanzig anderen Tiere, von denen der Beutelratten-Vater den Kindern in seiner Gutenachtgeschichte erzählt.
Inspiriert von den morbiden Bildergeschichten von Edward Gorey sterben hier alle Kreaturen in alphabetischer Reihenfolge einen sehr überraschenden Tod.
ACCIDENTS, BLUNDERS & CALAMITIES ist ein schaurig-schöner Trickfilm aus Neuseeland (mit interessantem Twist am Schluss).
Weiterführende Informationen:
Edward Gorey bei Wikipedia
Edward Goreys Bücher im Lilienfeld-Verlag