
Das ist ein Autor. Er geht mit drei Dramaturgen in eine Bar und will ihnen einen Witz erzählen. Doch dazu wird es nicht kommen.
Sehr lustige und offenbar nicht selten sehr wahre Geschichte des Filmemachers Craig Griffin.

KLEBT SACHEN INS INTERNET

Das ist ein Autor. Er geht mit drei Dramaturgen in eine Bar und will ihnen einen Witz erzählen. Doch dazu wird es nicht kommen.
Sehr lustige und offenbar nicht selten sehr wahre Geschichte des Filmemachers Craig Griffin.

Eine Sekunde am Tag.

Das ist Albert Einstein. Dass er so lässig in einem Nadelöhr rumstehen kann, verdankt er dem britischen Künstler Willard Wigan, der Mikrobildhauer und Schöpfer der weltweit kleinsten handgefertigten Kunstwerke ist. Aufgewachsen in einer Zeit, als Kinder mit nicht diagnostiziertem Autismus und Legasthenie von Mitschülern und Lehrern verspottet und ausgeschlossen wurden, wendete er sich schon sehr früh dieser Kunst zu.
Er benötigt etwa acht Wochen für eine Nadelöhr-Skulptur und bringt sogar die sprichwörtlichen Kamele da durch. Hier ein paar mehr, und darunter eine Doku über ihn.




PS: Es gibt noch andere großartige Miniaturkünstler … hier zum Beispiel.

Eine Sekunde am Tag.

Eine Sekunde am Tag.

Illustration: Matthias Friedrich Muecke
Das ist eine Prinzessin, die eine unheimliche Begegnung hat. Was das mit dem Weihnachtsmann zu tun hat, erfährt man in einer Geschichte, die in diesem Buch steht. Aber man kann sie sich auch prima vorlesen lassen.

Das ist der U-Bahnhof Dimitroffstraße (Danziger Straße) in Prenzlauer Berg. Fotografiert von Günter Steffen an irgendeinem Sonntagmorgen in Ostberlin. In den 80er Jahren ist der Fotograf oft durch die Straßen seiner Stadt gestreift und hat sie menschenleer fotografiert. Er hat sich ein Objektiv aus Japan besorgt, von dem er sich gute Aufnahmen erhoffte. Doch das Objektiv legte über jedes seiner Bilder einen Schleier, der die Aufnahmen ganz unwirklich erscheinen lässt – wie eine dystopische Traumsequenz.
Jetzt sind die Fotos im Bildband DIE HAUPTSTADT – Ostberlin in den Achtzigern erschienen (Herausgeber: Günter Jeschonnek). Begleitet werden die Bilder durch Ausschnitte aus dem bedrückenden Roman WIR von Jewgeni Samjatin, der möglicherweise Aldous Huxley zu SCHÖNE NEUE WELT inspiriert haben könnte.

Eine Sekunde am Tag.

Das ist das Kino Babylon. Dort fand vom 22.-24. November 2021 ein Thomas Brasch-Festival statt. Drei Tage Bühne, Film und Musik mit Katharina Thalbach, der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot, Masha Qrella und Jella Haase & Albrecht Schuch (die im Film LIEBER THOMAS von Andreas Kleinert die Hauptrollen spielen).
Der wundervolle Fotograf Lars Reimann war an allen drei Abenden dabei und hat Bilder gemacht, die wir hier unten zu einem Film zusammengeschnitten haben. Die Musik darunter ist von Miles Davis. Es war eines von Thomas‘ Lieblingsstücken.
Der Film LIEBER THOMAS läuft immer noch im Kino …

Das ist der Minister des Königs von Frankreich. Er möchte, dass sein Chef gut ankommt beim Volk, doch das Volk kann den König nicht leiden und findet, dass er aussieht wie ein Schwein.
So ungefähr beginnt die Geschichte DER KÖNIG VOR DEM FOTOAPPARAT, die sich Thomas Brasch über den Erfinder der Fotografie Louis Daguerre ausgedacht hat. Sie ist eines von drei Erfindermärchen, die vor kurzem im Künstlerband HEUTE WIRD SICH ALLES ÄNDERN von Matthias Mücke erschienen sind. Die anderen beiden handeln von Alexander Graham Bell (Telefon) und Peter Henlein (Taschenuhr).
Diese Geschichten sind voller Phantasie und anarchischem Witz und werden durch die skurril-subtilen Illustrationen von Matthias Mücke zu einem grandiosen Gesamtkunstwerk, zu dem auch ein aufwendig produziertes Hörspiel gehört, das dem Buch beiliegt.
Und weil bald Weihnachten ist: Das Werk liegt neben vielen anderen sehr guten Büchern von und über Thomas Brasch vom 22.-24.11. auf dem Büchertisch beim Thomas Brasch-Festival im Babylon.
Hier ein kleiner Ausschnitt …
Sprecher: Stefan Kaminski (Berlin), Stefan Kaminsky (Leipzig) und Marion Brasch
Geräusche: Karlheinz Fabian
Tongestaltung und Mischung: Fritz Dittmann
Regie: Matthias Mücke
Und hier noch eine schöne Aufnahme der Geschichte VOM DICKEN HERRN BELL, DER DAS TELEFON ERFUNDEN HAT, gesprochen vom Schauspieler Rolf Ludwig und als Single 1974 bei LITERA erschienen.