
Eine Sekunde am Tag.

KLEBT SACHEN INS INTERNET

Eine Sekunde am Tag.

Das ist ein schönes altes Auto. Es steht in Tucson/Arizona und gehört Howe Gelb, der den Schnee in seiner trockenen und heißen Gegend so erstaunlich fand, dass er ihn in Zeitlupe gefilmt hat.
Ich habe dieses Video aus Howe Gelbs Internet geklaut und hier reingeklebt, weil:
– es toll ist
– Howe Gelb einer der großartigsten Musiker ist, die ich kenne
– heute vor sechs Jahren Prince gestorben ist, der einen der schönsten und einsamsten Songs für einen fiktiven toten Freund geschrieben hat
PS: Prince soll den Song am 21. April 1985 aufgenommen haben, genau 31 Jahre vor dem Tag, an dem er starb.
PPS: Zufall
PPPS: Hier kommt das geklaute Howe Gelb-Autovideo in seinem eigenen Video zur Platte NOT ON THE MAP mit dem Colorist Orchstra und Pieta Brown vor:

Eine Sekunde am Tag.

Das ist ein Autor. Er geht mit drei Dramaturgen in eine Bar und will ihnen einen Witz erzählen. Doch dazu wird es nicht kommen.
Sehr lustige und offenbar nicht selten sehr wahre Geschichte des Filmemachers Craig Griffin.

Eine Sekunde am Tag.

Eine Sekunde am Tag.

Eine Sekunde am Tag.

Illustration: Matthias Friedrich Muecke
Das ist eine Prinzessin, die eine unheimliche Begegnung hat. Was das mit dem Weihnachtsmann zu tun hat, erfährt man in einer Geschichte, die in diesem Buch steht. Aber man kann sie sich auch prima vorlesen lassen.

Das ist der U-Bahnhof Dimitroffstraße (Danziger Straße) in Prenzlauer Berg. Fotografiert von Günter Steffen an irgendeinem Sonntagmorgen in Ostberlin. In den 80er Jahren ist der Fotograf oft durch die Straßen seiner Stadt gestreift und hat sie menschenleer fotografiert. Er hat sich ein Objektiv aus Japan besorgt, von dem er sich gute Aufnahmen erhoffte. Doch das Objektiv legte über jedes seiner Bilder einen Schleier, der die Aufnahmen ganz unwirklich erscheinen lässt – wie eine dystopische Traumsequenz.
Jetzt sind die Fotos im Bildband DIE HAUPTSTADT – Ostberlin in den Achtzigern erschienen (Herausgeber: Günter Jeschonnek). Begleitet werden die Bilder durch Ausschnitte aus dem bedrückenden Roman WIR von Jewgeni Samjatin, der möglicherweise Aldous Huxley zu SCHÖNE NEUE WELT inspiriert haben könnte.

Eine Sekunde am Tag.